Zwei Jahre nach ihrem letzten, in den USA mit Latin veredelten und auch in Deutschland vielbeachteten Album “Approaching Normal” ist es wieder soweit: BLUE OCTOBER präsentieren ihr siebtes Studioalbum!
Any Man in America markiert einen Neuanfang!
Ein unerwarteter Wendepunkt lieferte die Inspiration für die Musik, aus der schließlich Any Man in America entstehen sollte. Sänger Justin Furstenfeld fand sich selbst in einem Sumpf wieder, der das Ende seiner Ehe war und der ihm einen zähen Sorgerechtsstreit einbrachte und ihm beinahe das Genick brach.
Statt jedoch noch tiefer zu fallen, ging er ins Studio und begann bereits in 2008 damit, Augenblicke seines Lebens zu dokumentieren, während die Band an “Approaching Normal”, ihrem letzten Studioalbum, arbeitete. Das Ergebnis sind dreizehn neue Stücke, die die Geschichte eines gebrochenen Herzens, aber auch von seiner Heilung erzählen. Sie tun dies mit gewohnt hemmungslos ehrlichen Texten sowie hymnischen, aber modernen Rock Hooks und melodischen Soundlandschaften, die man bereits auf den Vorgängeralben finden kann.
„Damals lebte ich getrennt, und meine Tochter war in Nebraska, während ich alleine nach Texas zurück zog“, erläutert er. „Ich entschloss mich, alles zu dokumentieren. Und wenn ich mal Mist baute, berichtete ich das eben auch. Als ich mit dem Schreiben begann, nannten wir das Album mein ‚Audiojournal’. Ich wollte jedoch nicht, dass es in der Musik nur um mich geht. Ich wollte, dass sie anderen Leuten hilft, die das Gleiche durchmachen.“
Dieses „Audiojournal“ dokumentiert die Auflösung seiner Ehe, die schreckliche Leere, die folgte, und den Frieden, den er schließlich fand. Mit einem mitreißenden Akkord, einer eindringlichen Melodie am Piano oder einer Textur elektronischer Verzweiflung, schufen Blue October eine emotionale Achterbahnfahrt durch das „wirkliche Leben“, die den Zuhörer in einen Strudel zieht und mitreißt.
Dabei hat BLUE OCTOBER es vermieden, sich nur über die negativen Aspekte dieser Fahrt auszulassen. Tatsächlich gab die Musik ihnen Kraft. Justin fährt fort:
„Das wichtigste Ereignis in meinem Leben war die Geburt meiner Tochter. Durch sie bin ich zum Mann geworden. Dieses Album gab mir die Chance, meine Gefühle aus vollem Herzen auszudrücken – eine Chance, die ich im Rahmen des Gerichtsverfahrens nie erhielt. Als meine Welt Kopf stand und mir meine Tochter weggenommen wurde, bekam ich von mehreren Seiten zu hören: ‚Das ist nicht gerecht, aber du musst dich damit abfinden’. Das amerikanische System macht es dir leichter, als Vater ein kompletter Versager zu sein als ein Mann, der sich um seine Kinder kümmern und ihnen Liebe schenken möchte. Und das ist, was ich mir geschworen habe.“
Während dieser gesamten Entwicklung waren die Mitglieder seiner Band für ihn da. Justin war nicht allein, und diese Verbundenheit lässt die Musik voller und reichhaltiger erscheinen.
„Wir spielen gemeinsam in einer Gruppe, aber in erster Linie sind wir eine Familie“, fügt sein Bruder und Schlagzeuger Jeremy Furstenfeld hinzu. „Das Album entwickelte sich zu einer Reise eines einzelnen Mannes durch eine wirklich harte Zeit, aber tatsächlich kann es jeden Mann treffen in die Lage zu kommen, dass man ihm seine Familie vorenthält. In dieser Situation hat man das Gefühl, dass es nichts gibt, was sich dagegen tun lässt. Aber wir sind immer sofort füreinander dagewesen, wenn es darum ging, mit den Widrigkeiten des Lebens fertig zu werden.“
Seit dem Jahr 1995 ist BLUE OCTOBER für seine Mitglieder und Fans auf der ganzen Welt ein Zufluchtsort. Die Präsenz der Band in der Musikszene ist im Laufe von sechs Alben, die mit platinausgezeichneten Singles wie „Hate Me“ und „Into the Ocean“ sowie ununterbrochenen Touren einhergingen, gefestigt worden. Große Aufmerksamkeit wurde ihnen durch medienwirksame Platzierungen ihrer Stücke in Kinofilmen und Fernsehserien zuteil, unter anderem in The Sopranos, Saw III und NCIS, um nur einige zu nennen. Justin trat außerdem 2008 im Rahmen einer Einzeltour mit Twilight-Autorin Stephanie Meyer auf. Außerdem spielten sie vor Fans in nahezu jedem Winkel der Welt. Doch all diese Erfahrungen dienten letztlich dazu, den Weg für Any Man in America vorzubereiten.
Nachdem Justin zwei Jahre lang die Demos dessen dokumentiert und aufgenommen hatte, was Any Man in America werden sollte, zog sich die Band nach Austin (Texas) zurück, um im Studio mit Soundmixer und Produzent TIM PALMER zusammenzuarbeiten. Als Justins Co-Produzent half Palmer der Band, jeden einzelnen Moment so einzufangen, wie die Texte ihn plastisch beschreiben. Justin drückt es so aus:
Any Man in America ist ein Album mit einem Anfang, einer Mitte und einem Ende. Es ist ein „Konzept“-Album – nur ist es kein Konzept, sondern schildert Furstenfelds Realität. Die Geschichte beginnt mit „The Feel Again (Stay)“, dem sentimentalen Ruf nach einer verlorenen Liebe und dem Wunsch, wieder dahin zurückzukehren, wo wir einst waren.
Die erste Singleauskopplung „The Chills“ repräsentiert die ehrliche Art des Erzählens, die für Justin und seine Bandkollegen höchste Priorität hat. Ein treibender Backbeat verwandelt sich in einen der fettesten Hooks in BLUE OCTOBERs bisheriger Karriere, während Justin auf Veränderung in seiner Beziehung drängt. Der Sänger erklärt:
„Ich flehe: ’Warum musst du dich immer so verhalten? Warum laufen mir immer diese Schauer über den Rücken?’ Diese Schauer sind das Gefühl, das dir sagt, dass du jemanden liebst. In diesem Song geht es darum, meine Liebe zu beweisen, eben weil ich diese Schauer spüre.“
Nach einem melancholischen orchestralen Übergang und gespenstischen Voicemail-Nachrichten, taucht das Album in „The Flight (LNK to MSP)“ ein. Ein schwerer, düsterer Beat wummert unter einem explosiven Text, in dem Wut und große Gefühle köcheln. Das Stück handelt davon, wie Justin eine sein Leben verändernde Nachricht erhielt, während er im Flugzeug saß – unterwegs zu einer Selbstmordpräventions-veranstaltung auf dem Washingtoner Capitol Hill, zu der er als Sprecher eingeladen war. Diese Nachricht würde „jeden Mann in Amerika“ am Boden zerstören.
„Der Song ist das Herzstück des Albums, und er war ein wichtiger Punkt in diesen vier Jahren. In jenem Moment wurde mir klar, dass ich vor allem an die Zukunft meiner Tochter denken muss, statt mich auf diese Beziehung zu konzentrieren“, sagt er. „Ich musste etwas schreiben, das dieses Gefühl der Wut rausließ, damit ich aufhören konnte, ihm so viel Beachtung zu schenken.“
Das Titelstück „Any Man In America“ beleuchtet auch die Evolution der Band. BLUE OCTOBER haben nahtlos Hip Hop-Anklänge in ihren hauseigenen Sound eingefügt. Das Ergebnis sind mitreißende, ansteckende Melodien.
„Ich war immer schon ein Fan von intelligentem Hip Hop“, erläutert Justin. „Rap gibt einem ein Selbstvertrauen, das mich definitiv inspiriert hat. Künstler wie Paul Wall, Eminem, Jay-Z und die Tatsache, dass ich in der Gegend von Houstons Swishahouse aufwuchs, gab mir Kraft, denn diese Leute hatten keine Angst, ihre Meinung zu sagen. Niemand im Rock ist so ehrlich. Wir haben definitiv versucht, diese Haltung in das Album einfließen zu lassen.“ Ein zufälliges Treffen mit dem in Austin und San Antonio arbeitenden Dichter und Rapper Ray C, der gerade einen ähnlichen familiären Schicksalsschlag erlitten hatte, führte zu seinem Mitwirken auf dem Titeltrack. Hier drückt er aus, wie seine persönlichen Ansichten zu dem Thema aussehen und wie sein Leben dadurch beeinflusst wurde.
Doch damit hörte das Experimentieren noch längst nicht auf. In bestimmten Nächten im Studio gab die Band alles. Jeremy ergänzt:
„Wir haben fünf Drummer in einen Raum geholt, von denen aber jeder nur eine Trommel hatte und nahmen Spuren auf, in denen alle fünf als Marschtrommler zusammenwirkten. Wir waren offen und experimentierten mit diesem neuen Sound. Man hört immer noch, dass es BLUE OCTOBER ist, aber es ist reifer. Justin spricht äußerst wichtige Themen an, die hoffentlich die Leben anderer Leute verändern. Er setzt sich für dieses höhere Ziel ein, und das ist wundervoll.“
Das Album klingt hoffnungsvoll mit „The Follow Through“ aus. Es ist ein episches letztes Wort, das dafür spricht, dass Justin seinen Frieden mit seiner Situation gemacht hat. Patricia Lynn von The Soldier Thread liefert mit den Zeilen „Let me help you live on“ eine tolle Gesangsperformance ab und ist wirklich inspirierend.
Justin geht näher auf den Song ein: „Die letzten Worte sollten positiv ausfallen. Ich musste die Stimme einer Frau hören, die das sagt. Ich wollte daran glauben, dass es da draußen immer noch Liebe gibt – für meine Tochter und für jeden anderen Menschen. Es war mir wirklich wichtig, und so wollte ich nicht, dass meine Stimme zum Schluss zu hören ist.”
Die lautesten Stimmen werden die des Publikums auf der ganzen Welt sein, wenn sie diese Songs mit BLUE OCTOBER mitsingen. Schließlich sind es die Fans, für die die Gruppe weiterhin schreibt. Der Frontmann fasst es so zusammen:
„Das passiert jeden Tag in Amerika. Ich will nur zeigen, wie man es durchstehen kann, und dass es ein Licht am Ende des Tunnels gibt.“
Jeder Mann in Amerika kann das spüren. – Rick Florino, Mai 2011
Justin Furstenfeld – Gesang, Gitarre
Jeremy Furstenfeld – Schlagzeug
Ryan Delahoussaye – Geige, Mandoline, Keyboard
Matt Noveskey – Bass
Funk? …Wie Bitte?
Funkfragen verbinden deutschsprachige Popmusik mit tragenden Elementen aus Funk und Rock zu einer explosiven Mischung, die keine Fragen offen lässt. Ihre innovative Attitüde trifft mehr als nur den Zeitgeist. Sie vermittelt Bewegung und Veränderung. Thema ist die Flucht nach vorn, sowohl textlich, als auch in der Komposition, die altbekannte Hörgewohnheiten hinterfragt, und Platz schafft für neue musikalische Erfahrungen. Auf der Bühne wird schließlich genau diese Spannung zu purer Energie. Während Frontmann Adrian sich Luft macht, sorgen die anderen sechs Jungs an Bass, Gitarre, Schlagzeug und Blaswerk für ein musikalisches Ereignis, welches neue Maßstäbe setzt.
Gegründet 2007, hat sich das junge Septett mittlerweile einen Namen gemacht, als einer der aufregendsten Bands Hessens. „Chili Peppers singen Clueso“; in etwa diese Richtung könnte die Einordnung gehen, auch wenn die Jungs tatkräftig gegen Kategorisierungen anspielen. Groovige Basslines, lebendige Drums und zickige Gitarren-Licks, begleitet von eingängigen Bläsersätzen, bilden das Fundament für Adrians einzigartig markante Stimme. Mit einer Menge Soul und Gefühl schafft er es, seine Gedanken zu formulieren und den nötigen Raum zu geben. Intime Passagen und lautstarke Ausbrüche schaffen eine mitreißende Dynamik in den Texten rund um Liebe, Selbstfindung und Fortschritt. Wer den Sinn sucht, hört genauer hin. Wer abschalten will, hört einfach weiter zu.
Ihr Debütalbum „Wie Bitte?“, das im Juni 2010 erscheint, wirft Licht auf ihren Weg von einer innovativen
Jam-Band zu diesem brillant eingespielten Team. Elf Songs, charmant und kraftvoll, geben einen eindrucksvollen Vorgeschmack auf einen beeindruckenden Live-Act.
• Havanna Club Bandcontest Finale
• 3. Platz im Regiofinale beim Emergenza Bandcontest in der Batschkapp Ffm
• Local Heroes Finale im „Kreuz“ Fulda
• Elfer Club Ffm
• Nonstock Festival Fischbachtal
• The Racinghouse Schaafheim
• Winzerfest Groß-Umstadt (Kaktuszelt)
• Loft München
• Jugend/Kulturzentren und Schulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg
• Schloßgrabenfest Darmstadt
• Traffic Jam Open Air Dieburg
• Haste Töne Open Air Paderborn (Headliner)
• Wutzdog Festival Riedstadt
“Krach und Getöse” ist ein Förderpreis junger Talente von RockCity in Zusammenarbeit mit der Haspa Musik Stiftung. Die Hamburger Liedermacherin JANINA konnte sich gemeinsam mit vier anderen glücklichen Gewinnern gegen mehr als einhundert Mitbewerber durchsetzen.
“Okay, die Produktion ‘1 2 3’ ist etwas sperrig und manchmal schräg, aber so habe ich auch mal angefangen, mit Gesang und Gitarre, eigenwillig und punkig. Aber das Talent, mit einfachen Akkorden und Rhythmen vielfältige Melodien hinter ihre Texte zu zaubern, das ist Janinas großes Potenzial und wird ihre Karriere prägen. Sicher ist sie hübsch, aber nicht glatt und selbstgefällig. Das macht sie noch interessanter als andere Kolleginnen. Man wird unangreifbarer, wenn man ehrlich und selbstironisch mit sich selbst ist. Da kann man auch ruhig hübsch sein”, beschreibt die Hamburger Musiklegende und Jurorin Inga Rumpf das Hörerlebnis von JANINAs aktuellem Album in ihrer Laudatio bei der Preisverleihung.
JANINA selbst war über diese Worte zu Tränen gerührt, hatte doch eine Person wie Inga Rumpf, die sie eigentlich nicht kennt, sie doch so gut verstanden, und das alles nur durch das aufmerksame Hören ihrer Musik.
Wer JANINA ebenfalls etwas näher kennenlernen möchte, kann jetzt erstmals auch einen Videoclip von ihr sehen. “König” besteht unter anderem aus Teilen des prämierten, gleichnamigen Kurzfilms König. In diesem hat sie sowohl als Darstellerin mitgewirkt, als auch die Musik dazu komponiert.
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